Sie sind hier: Startseite » Texte

01.01.2010 00:00 Alter: 7 Jahre

„Deutscher Lehrerpreis“ verliehen

Kategorie: Blick ins Gymnasium
Bundespräsident würdigt engagierte Lehrerpersönlichkeiten und innovativen Unterricht- Zwei Kollegen und ein Projekt aus Rheinland-Pfalz unter den Preisträgern

In Anwesenheit des Bundespräsidenten wurden am 30. November 2009 in Berlin die Gewinner des diesjährigen Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ geehrt. Der Wettbewerb wird von den drei Initiatoren Vodafone Stiftung Deutschland, Deutscher Philologenverband (DPhV) sowie dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) getragen und jährlich durchgeführt. Insgesamt vergab die Jury im Rahmen der festlichen Preisverleihung 27 Auszeichnungen an Lehrkräfte aus ganz Deutschland. In der Wettbewerbs-Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“, bei der rund 1.200 Schüler der Abschlussjahrgänge 2008 und 2009 besonders engagierte Lehrkräfte vorgeschlagen hatten, wurden insgesamt 21 Trophäen verliehen. Zudem erhielten die Gewinner Geldpreise als Spende für ihre Schulen. Zwei Gewinner kommen aus Rheinland-Pfalz, Dr. Markus Müller vom Mons-Tabor-Gymnasium in Montabaur und Hans Peter Wolter von der Regionalen Schule Contwig.

Bundespräsident Horst Köhler sagte auf der Preisverleihung: „Die Gesellschaft muss den Lehrern viel mehr Anerkennung und Respekt entgegenbringen.“ Es könne nicht sein, dass man „bei allem, was in der Bildungspolitik schief gegangen ist, diese Kritik auf die Lehrer ablädt“. Der Lehrer sei wichtig, um die Urteilsfähigkeit der Schüler zu entwickeln und ihre Talente zu fördern. Mit Blick auf die Ausbildung von Lehrkräften betonte Köhler, dass sich in den Universitäten die Betreuungsrelation verbessern müsse.

In der zweiten Kategorie des Wettbewerbs waren Lehrer-Teams aufgerufen, sich mit innovativen Unterrichtskonzepten zu bewerben. Aus den vielen hundert Einreichungen hat die Jury drei Haupt- sowie drei Sonderpreise ermittelt. Den ersten Platz, dotiert mit 5.000 Euro Preisgeld, errang das Team um Musiklehrerin Kordula Kupferschmidt an der Realschule Hohenstein in Wuppertal. Der zweite Preis, dotiert mit 3.000 Euro, ging an Henryk Miler-Engels und dessen Kollegen-Team von der Berufsbildenden Schule V in Halle (Sachsen-Anhalt). Über den dritten Platz und 2.000 Euro Preisgeld durfte sich das Lehrer-Team um Siegfried Förster von der Staatlichen Berufsschule Illertissen in Bayern freuen.

Darüber hinaus wurden drei Sonderpreise, jeweils dotiert mit 1.000 Euro, an das Hansa-Gymnasium in Stralsund (Projekt , an die Leipzig International School e.V. sowie an das Albert-Schweitzer-Gymnasium in Kaiserlautern für das Projekt „KOMET ergänzt unseren Unterricht um einen notwendigen Baustein“ vergeben.

Dr. Mark Speich, Geschäftsführer Vodafone Stiftung Deutschland: „Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland gehen ihrem Beruf in unseren Schulen mit großem Engagement nach. Damit dies auch unter zunehmend schwierigen gesellschaftlichen Bedingungen so bleibt, brauchen Pädagogen endlich die öffentliche Anerkennung, die sie verdienen. Heinz-Peter Meidinger, Bundesvorsitzender des Deutschen Philologenverbandes: „Dieser deutschlandweit größte Lehrerwettbewerb zeichnet Projekte und Lehrer-Persönlichkeiten mit Vorbildcharakter aus. Er leistet damit einen wichtigen Beitrag, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu verbessern!“

220-2


Volltextsuche

erweiterte Suche

Benutzeranmeldung

Geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort ein, um sich an der Website anzumelden:
Anmelden