Mainz, 23.03.2026. Bildung war das zentrale Thema im Landtagswahlkampf. Der Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert die künftige Landesregierung auf, den Worten nun konkrete Reformen folgen zu lassen. „In Sachen Bildung brennt die Hütte – jetzt müssen auf die Ankündigungen im Wahlkampf Taten folgen“, betont Cornelia Schwartz, Landesvorsitzende des Philologenverbandes.
Schwartz erklärt: „Wer Bildungsgerechtigkeit ernst meint, muss die Grundlagen stärken – durch bessere Deutschförderung, kleinere Lerngruppen, klare Strukturen. Nur so erreichen wir echte Chancengerechtigkeit. Wegschauen und Herumdoktern an Symptomen gilt jetzt nicht mehr.“
Der Verband erinnert an seinen regelmäßigen Austausch mit CDU und SPD in den letzten Jahren und mahnt, gemachte Zusagen einzulösen. Besonders die CDU steht nun im Wort.
Zu den Kernforderungen des Philologenverbandes an die neue Landesregierung zählen unter anderem:
- gezielte Sprachförderung für Kinder schon vor der Einschulung,
- kleinere Klassen und Kurse für mehr individuelle Förderung,
- erste Fremdsprache erst ab Klasse 5, zweite ab Klasse 7 (mit Ausnahmen für altsprachliche Gymnasien und G8-Gymnasien),
- klare Regeln für die Verwendung von Smartphones und Co. in der Schule.
„Wir haben viele weitere Ideen für eine gute Schule, die Kinder wirklich auf das Leben vorbereitet. Es gibt viel zu tun. Zu konstruktiven Gesprächen stehen wir als Philologenverband wie in der Vergangenheit auch künftig jederzeit bereit“, so Schwartz.
