Zur Schulstatistik des laufenden Schuljahres 2018/2019 - Philologenverband Rheinland-Pfalz fordert: Jetzt handeln und mehr Lehrkräfte einstellen!

„Die vom Bildungsministerium in der heutigen Pressekonferenz verkündeten Zahlen sind kein Grund zur Beruhigung“, so die Vorsitzende des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz, Cornelia Schwartz. „Gerade bei der Lehrkräftebedarfsplanung muss noch deutlich nachgesteuert werden, zumal die von der damaligen Bildungsministerin Doris Ahnen versprochene Senkung der Klassenmesszahlen an Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen von 28 auf 25 Schülerinnen und Schüler in der Orientierungsstufe weiterhin ausgesetzt wird. Der Philologenverband Rheinland-Pfalz besteht auf der Einlösung des einmal gegebenen Versprechens, denn die Rahmenbedingungen für Unterricht haben sich in der Zwischenzeit eher verschlechtert als verbessert. Die dafür notwendigen zusätzlichen Lehrkräfte müssen eingestellt werden.“

 

Ein Blick in die Statistik zeigt, dass schon in naher Zukunft Lehrkräfte an allen Schularten wieder Mangelware werden könnten und ein Nachsteuern bei der Einstellung von Lehrkräften daher auch aus diesem Grund notwendig wäre. Laut Statistischem Landesamt liegt der Tiefpunkt der Geburtenzahlen von 2009 mit knapp 31.000 Geburten längst hinter uns. In den Jahren 2016 und 2017 erreichten die Geburtenzahlen mit 37.518 bzw. 37.443 Kindern wieder das Niveau des Jahres 2000 (mit 37.826 Geburten). Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese Kinder dann in den Grundschulen und später auch in den weiterführenden Schulen ankommen. „Unser Appell an das Bildungsministerium: Handeln Sie jetzt und stellen Sie mehr Lehrkräfte ein, um für die Zukunft gerüstet zu sein“, so Schwartz abschließend.