Hinweise zur Arbeit im Home-Office

1. Wir befinden uns in einer Notsituation. Gehen Sie gelassen mit den damit einhergehenden Widrigkeiten (überlastete Server, Kommunikationspannen, ...) um und seien Sie auch tolerant im Hinblick auf eigene Fehler.

2. Überfordern Sie nicht die Schülerinnen und Schüler sowie deren Familien. Es häufen sich die Klagen, dass zu viel Arbeitsmaterial verschickt wird. Andererseits müssen Sie auch Ihre eigenen Kräfte realistisch einschätzen. Nehmen wir an, Sie unterrichten in fünf Lerngruppen jeweils 30 Schülerinnen und Schüler und möchten jedem Ihrer Schützlinge ein fünfminütiges Feedback zu den angefertigten Aufgaben zukommen lassen. Das würde einen zeitlichen Umfang von 12,5 Stunden beanspruchen und ist an weiterführenden Schulen daher nicht zu leisten.

3. Nicht in allen Familien ist für jedes Kind ein Computer verfügbar. Es besitzt auch nicht jeder Haushalt einen Drucker.

4. Gehen Sie ressourcenschonend bei der Erteilung von Arbeitsaufträgen vor. Uns wurde die Mail eines Familienvaters weitergeleitet, der sich zurecht darüber beklagt, dass er für seine drei Kinder Ausdrucke ungeahnten Ausmaßes mit entsprechendem Tintenverbrauch bereitstellen soll. Verzichten Sie daher nach Möglichkeit auf Arbeitsaufträge, die einen solchen Aufwand erfordern.

5. Laut juristischer Klarstellung handelt es sich bei der Tätigkeit im Home-Office um ungebundene Arbeitszeit. Diese ist entgegen anderslautenden Weisungen nicht gegenüber dem Dienstherrn zu dokumentieren. Damit die Kolleginnen und Kollegen allerdings selbst den Überblick über die derzeit in eher größerem Umfang als üblich anfallende Arbeitszeit behalten, empfehlen wir die private Buchführung darüber.

6. Da die landeseigene Plattform MOODLE immer wieder überlastet ist, empfehlen wir, alternative Kommunikationswege zu nutzen, insbesondere wenn die Lehrkräfte über schuleigene E-Mail-Adressen verfügen.

7. Durchaus hilfreich folgendes Angebot des PL: http://schuleonline.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/schuleonline.bildung-rp.de/20200323_Anregungen_onlinegestuetzter_Unterricht_zurVeroeffentlichung.pdf

8. Fragen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Home-Office beantwortet die Hessische Unfallkasse hier: https://inform-online.ukh.de/versicherungsschutz/detail-versicherungsschutz/news/homeoffice-in-zeiten-von-corona-das-sollten-beschaeftigte-und-betriebe-jetzt-beachten/

 

Ratschläge eines vom Philologenverband konsultierten Arztes zum Umgang mit Corona an den Schulen in der Phase der mündlichen Abiturprüfungen

  • Möglichst wenige Personen gleichzeitig im Schulgebäude und vor allem in einzelnen Räumen.

  • 2 Meter Abstand zwischen allen Menschen (SuS untereinander, Lehrkräfte und sonstige Beteiligte untereinander sowie zu allen anderen) – das sollte auch in den einzelnen Prüfräumen möglich sein.

  • Nach den Prüfungen kurz über den Tisch der SuS wischen, Türklinken nach Möglichkeit nur von ein und derselben Person „bedienen“ lassen.

  • Ausstattung der Sanitäreinrichtungen mit zumindest Seife, möglichst auch Einweghandtüchern.

Zu der Frage, ob einige wenige die Notfallbetreuung übernehmen sollen, oder ob man dies besser auf möglichst viele verteilt.

Die Empfehlungen der Virologen sind hier eindeutig:

Die Betreuung soll, wenn überhaupt, dann nur in Kleingruppen stattfinden, und zwar nach Möglichkeit a) immer in denselben Zusammensetzungen und b) unter Vermeidung der Durchmischung dieser Gruppen bzw. ohne Kontakte zu anderen Gruppen.

Persönliche Anmerkung des von uns konsultierten Arztes:

  1. Muss man für SuS ab Klassenstufe (6 -) 7 überhaupt eine Betreuung anbieten?

  2. Die Entscheidung, wer in die Betreuung aufgenommen wird, sollte nach strengen Regeln erfolgen und keine Wunschleistung der Eltern sein. Hier sind die Arbeitgeber und jeder einzelne gefordert.

Ergänzung:

Die zwei Meter „Sicherheitsabstand“ sind natürlich auch bei Dienstbesprechungen einzuhalten. Manche Schulen planen, diese, falls die Maßnahme nicht doch noch zurückgenommen wird, in Aulen oder Turnhallen durchzuführen.

Corona-Pandemie: Der Philologenverband empfiehlt folgende Maßnahmen und Verhaltensweisen für Schulen

Wir befinden uns weltweit in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Oberstes Ziel ist nun das Eindämmen des Virus, da bei einer gleichzeitigen massenhaften Ansteckung unsere Gesundheitsversorgung kollabieren würde.

Als Philologenverband Rheinland-Pfalz empfehlen wir daher folgende Maßnahmen und Verhaltensweisen:

• Kein falsches Heldentum: Wer krank ist, bleibt unter allen Umständen zu Hause und zeigt Solidarität, indem er andere nicht ansteckt. Dies gilt auch bei scheinbar „bloßen“ Erkältungskrankheiten!

• Sozialkontakte sollen nach Vorgabe der Bundeskanzlerin gemieden werden. Wann immer möglich, ist im Homeoffice zu arbeiten. In Zeiten der Digitalisierung können Konferenzen oder Dienstbesprechungen sowie Absprachen in Fachkonferenzen ansteckungsfrei über den Computer laufen.

• Am Montagmorgen kann eine kurze Dienstbesprechung vor Ort notwendig sein. Ansonsten gilt das generelle Verbot von Veranstaltungen mit über 75 Personen, das die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin am Freitag, den 13. März, verkündet hat, auch für Lehrerkollegien.

• Die Schule richtet einen Notbetrieb ein für Schülerinnen und Schüler, die einer Betreuung bedürfen, deren Betreuung aber gleichzeitig nicht im Bekannten- und Verwandtenkreis sichergestellt werden kann und deren Eltern in „systemrelevanten Berufen“ (zum Beispiel Gesundheits- und Pflegebereich, Wasser- und Stromversorgung, Lebensmittelversorgung, Entsorgungsbetriebe) arbeiten. Der Philologenverband empfiehlt der Politik, umgehend eine solche Liste an Berufen zu veröffentlichen. Alle übrigen Schülerinnen und Schüler arbeiten während der Schulschließung von zu Hause.

• Zur Klarstellung: Selbstverständlich ist es kontraproduktiv, wenn sich alle Lehrkräfte an großen Systemen wie den Gymnasien oder Integrierten Gesamtschulen gemeinsam auf engem Raum im Lehrerzimmer aufhalten. Es ist im Gegenteil wichtig, dass in den nächsten Wochen so viele Menschen wie möglich tatsächlich zu Hause bleiben und von dort aus arbeiten. Wie viele Lehrkräfte tatsächlich zum Aufrechterhalten des Notbetriebs an der Schule vor Ort zum Einsatz kommen, müssen Schulen individuell entscheiden. Alle übrigen Lehrkräfte vernetzen sich untereinander am besten online, um Materialien zum Weiterlernen zu erarbeiten und sie den Klassen und Kursen zur Verfügung zu stellen.

• In den nächsten Tagen und Wochen wird sich zeigen, inwiefern die Abiturprüfungen durchgeführt werden können. Die mündlichen Prüfungen an G9-Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen sind für März terminiert: Sie können möglicherweise noch stattfinden. Für die Prüfungen an G8-Gymnasien, Kollegs, Abendgymnasien, beruflichen Gymnasien und Waldorfschulen muss man mit einigem Vorlauf überlegen, was geschieht, wenn die Prüfungen im Mai nicht wie geplant stattfinden können. Der Philologenverband Rheinland-Pfalz steht dem Ministerium jederzeit zu Gesprächen zur Verfügung.

• Für die mündlichen Abiturprüfungen an G9-Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen sind die von Ministeriums- und ADD-Seite aus angeordneten Vorsichtsmaßnahmen unbedingt zu befolgen. Entgegen den sonst geltenden Regelungen finden die Abiturprüfungen nur mit dem absolut notwendigen Personal statt: Dazu gehören ausschließlich Prüfling, Prüfer, Protokollant und Vorsitzender. Kontakte sollten dabei auf ein Minimum beschränkt werden.

• Kontraproduktiv wäre ein Vorgehen, das sämtliche Kolleginnen und Kollegen zu falsch verstandener „Solidarität“ verpflichtet und Kolleginnen und Kollegen, die keine Prüfungen haben, zum „Absitzen“ im Lehrerzimmer bis zur letzten Prüfung verdonnert. Auch hier gilt: Ansteckungsrisiken sind zu minimieren.

• Lehrkräfte, die einer Risikogruppe angehören (siehe Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts: www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html), werden nicht im Notbetrieb eingesetzt, sondern arbeiten ausschließlich von zu Hause.

Corona - Was ist zu tun?

Wissenschaftlich fundierte Informationen finden Sie hier.

Corona und Schulschließungen

Lesen Sie unsere Pressemitteilung dazu hier.

Große Übereinstimmungen zwischen Landeselternbeirat und Philologenverband

Zu einem konstruktiven Meinungsaustausch mit dem Landeselternsprecher Reiner Schladweiler und seiner Stellvertreterin Susanne Döhler trafen sich Mitglieder des Vorstands des Philologenverbandes am 12.03.2020 im Besprechungsraum des LEBs im Bildungsministerium. An den kürzlich vorgestellten Ergebnissen der LaiW-Studie zur Arbeitsbelastung von gymnasialen Lehrkräften zeigten die Elternvertreter großes Interesse. Auch zu anderen bildungspolitischen Baustellen wurde ein gemeinsames Vorgehen verabredet.

Interview mit der Landesvorsitzenden Cornelia Schwartz

Sat1.Regional fragt nach der Sinnhaftigkeit phasenweise geschlechtergetrennten Unterrichts

Den Link zum Beitrag in der Mediathek finden Sie hier.

Gelegenheiten zur Fortbildung für Kunsterzieherinnen und Kunsterzieher

Jubiläumstagung zum Kolonialismus in der Kunst und Studienreise nach Dresden

Für weitere Informationen klicken Sie auf Jubiläumstagung zum Kolonialismus in der Kunst oder auf Studienreise nach Dresden.

Koblenzer Initiative zur Leseförderung: Podiumsdiskussion am 15.11.2019 im Koblenzer Rathaus

Im Anschluss an ein Referat des Lesedidaktikers Edgar Hammes (Universität Koblenz, rechts im Bild) diskutierten Experten und Engagierte über Möglichkeiten zur Verbesserung der Lesekompetenz - mit dabei Jochen Ring (Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit).

Vertreterversammlung 2019

Impressionen vom Tagungsort in Kaiserslautern

Landesvorsitzende Cornelia Schwartz am 13.11.2019 in der SWR-Landesschau

Am Vorabend der Vertreterversammlung des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz in Kaiserslautern wurde Landesvorsitzende Cornelia Schwartz zu Fragen der Bildungspolitik, insbesondere zu Auswirkungen der Digitalisierung auf die Schulen, interviewt. (Foto: Jochen Ring)

SWR1 Leute spezial Bildung für die Zukunft – Die Baustelle des Jahrhunderts

Podiumsdiskussion am 12.11.2019 in der Aula des Frauenlob-Gymnasiums in Mainz

Es diskutierten unter der Moderation von Claudia Deeg (Mitte) auf dem Podium Hans Beckmann, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium (2.v.l.), Cornelia Schwartz, Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Philologenverbands (2.v.r.), Valentin Helling, Lernbegleiter und Experte für Digitale Bildung der Schule des Jahres 2019, Alemannenschule Wutöschingen (3.v.r.), Dr. Markus Reinbold, Vorsitzender des Arbeitskreises Christlich-Demokratischer Lehrerinnen und Lehrer (1.v.l.), Dejan Mihaijlovic, Bildungsreferent, Digitalisierungsexperte und Autor (1.v.r.) und Lilly Adam, Schülerin. Weitere Informationen auf der Homepage von SWR 1.

Mainzer Bildungsgespräche am 04.11.2019

Am Montag, dem 04.11.2019, trafen sich im Fraktionssaal der CDU-Landtagsfraktion zahlreiche Expertinnen und Experten zum Erfahrungsaustausch über das Thema "Die beste Grundschule für Rheinland-Pfalz". Für den Philologenverband nahmen Landesvorsitzende Cornelia Schwartz und Pressereferent Jochen Ring teil. Im Foto v.l.n.r.: Jochen Ring, Anke Beilstein (Bildungspolitsche Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion), Cornelia Schwartz, Christian Baldauf (Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion).

50 Jahre Deutscher Lehrerverband

Jubiläumsveranstaltung am 11.11.2019 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin

Einen Spannungsbogen, der von den Ursprüngen des Deutschen Lehrerverbandes im Jahr 1969 bis zu den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts, konkret bis 2069 reichte, bot die Festveranstaltung zum 50-jährigen Jubiläum des Deutschen Lehrerverbandes am 11.11.2019 in der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin. In seiner Begrüßungsrede charakterisierte der Hausherr der Akademie, Prof. Dr. Norbert Lammert, Bundestagspräsident a.D., 1969 einerseits als das Geburtsjahr des Deutschen Lehrerverbandes, andererseits als das Jahr, in dem die erste Große Koalition im Nachkriegsdeutschland zerbrach. Ähnlich wie Christoph Türcke, Autor des bekannten Buches „Digitale Gefolgschaft“ und Festredner bei der Vertreterversammlung des Philologenverbandes Rheinland-Pfalz am 14.11.19 in Kaiserslautern, wies Lammert auf die Veränderungen der politischen Kultur und der politischen Urteilsbildung bei Jugendlichen, die durch Google und Youtube sozialisiert werden, hin. Auch unter den veränderten Bedingungen, so Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, müsse schulisches Lernen als Gemeinschaftsprozess definiert und die Relevanz gut strukturierten Unterrichts betont werden. In der von Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, moderierten Diskussion zwischen Josef Kraus, Ehrenpräsident des Deutschen Lehrerverbandes, und Dr. Tanjev Schultz, Professor für Journalismus an der Universität Mainz, lief der Träger des Bundesverdienstkreuzes und Publizist Kraus wieder einmal zu Hochform auf. Der Schöpfer des Begriffs der „Helikopter-Eltern“ sprach jetzt von „Kampfhubschrauber-Eltern“, beklagte eine politisch motivierte „Entprofessionalisierung“ des Lehrerberufs und schlussfolgerte, dass, wenn der Lehrerberuf „sozialpädagogisiert“ wird, der Bildungsanteil in der Lehrerrolle vermindert werde. Im Sinne der von Meidinger für notwendig erachteten fortlaufenden Erweiterung des Methodenrepertoirs von Lehrkräften exemplifizierte ein Video aus dem Online-Mathetutorial des anwesenden Inhabers des Youtube-Bildungskanals „Mathe by Daniel Jung“ die unterrichtlichen, insbesondere aber außerunterrichtlich nutzbaren Möglichkeiten digitaler Lernplattformen. Die Prof. Gert de Haan, Institut Futur – Erziehungswissenschaftliche Zukunftsforschung an der Freien Universität Berlin, sowie Jasson Jakovides, Fields Institute Berlin, vorgelegte Frage, ob 2069 noch Lehrkräfte gebraucht würden, wurde in ihren diversen Facetten beleuchtet. Zuversichtlich gestimmt wurden die zahlreich erschienenen Lehrkräfte durch die Prognose von Daniel Jung, der davon ausgeht, dass aufgrund der Nicht-Substituierbarkeit des Beziehungsgeschehens zwischen Lehrenden und Lernenden der Beruf des Lehrers im Jahr 2030 gerade in Zeiten des Aufschwungs Künstlicher Intelligenz zu einem der bestbezahlten überhaupt gehören werde.

100 Jahre Waldorfschule: Welche Bildung brauchen wir heute?

Ein Podiumsgespräch der Freien Waldorfschule Trier am 07.11.2019 in den Viehmarktthermen

Unter der klugen und kompetenten Moderation von Inge Michels fand am 07.11.2019 in den Trierer Viehmarktthermen eine Podiumsdiskussion zu dem Thema „Welche Bildung brauchen wir heute? … und was muss Schule als Lebensvorbereitung leisten?“ statt. Elternvertreter Armin Neises berichtete anschaulich von den Erfahrungen seiner vier Söhne an einer Waldorfschule. Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry, vor ihrer Universitätstätigkeit selbst Lehrerin für Musik, lobte ihren eigenen Unterricht, warb für ihr Buch zu Fragen des Glücks, das in Österreich auf der Bestsellerliste stehe, insistierte auf dem wissenschaftlichen Anspruch ihrer Aussagen, schimpfte auf die gymnasialen Lehrkräfte, die in der Vergangenheit ihre Fortbildungen besucht hätten und plädierte, so wörtlich, für die „Einheitsschule“. Im Gegensatz zu seiner Kollegin von der staatlichen Universität stellte der Waldorf-Pädagoge Prof. Dr. Jost Schieren, Alanus-Hochschule Alfter, seine Fähigkeit zur Selbstkritik unter Beweis. Er leugnete nicht, dass die Schriften Rudolf Steiners problematische Textpassagen enthielten und beschrieb exklusive Tendenzen deutscher Waldorfschulen, die ihrem ehemaligen Anspruch, Schulen für Arbeiterkinder zu sein, entgegenliefen. Jochen Ring, Pressereferent des Philologenverbandes, stimmte mit Neises und Schieren darin überein, dass zu einer ganzheitlichen Bildung ein ungekürzter und qualitätsvoller Musik-, Kunst- sowie Sportunterricht gehöre, skizzierte den Begriff gymnasialer Bildung, kritisierte gleichzeitig jedoch auch einen sich beschleunigenden Akademisierungswahn und wies den in der lebhaften Debatte zur Diffamierung des erfolgreichen mehrgliedrigen Schulsystems verwendeten Kampfbegriff der Selektion aufs Schärfste zurück. (Foto: Elisabeth Kühn)

Medien- und Urherberrecht in Schule und Studienseminar

Der Beitrag, ein Interview mit unserer Justitiarin, RA Antonia Dufeu, ist im Rahmen des Leuchtturmprojekts "Digitale Bildung" der staatlichen Studienseminare entstanden. Er richtet sich zwar primär an
Lehramtsanwärter, ist aber sicherlich für jede Lehrkraft interessant.

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Jugendaktion „Mensch, Maschine!“ erklärt Künstliche Intelligenz

Bundesministerium für Bildung und Forschung initiiert Jugendaktion im Wissenschaftsjahr 2019

Rechtschreibung in der Grundschule - Interview mit Cornelia Schwartz

Am 01. Juli 2019 hat RPR 1 ein Interview, das die Moderatoren John Seegert und Olaf Holzbach mit der Landesvorsitzenden des Philologenverbandes, Cornelia Schwartz, zum Thema Rechtschreibung in der Grundschule geführt haben, gesendet. Sie finden den Beitrag hier.

Siegener Erklärung zur Schrift in der Schule

Der Philologenverband Rheinland-Pfalz unterstützt eine Petition zum Erlernen der Handschrift in der Schule. Wenn Sie sich ebenfalls für das Erlernen einer verbundenen Handschrift in der Grundschule stark machen wollen, tragen auch Sie sich in der Petitionsliste ein: http://chng.it/FYxVFCSp4s. Sie müssen dazu lediglich Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihre E-Mail-Adresse angeben. Eine Unterschrift ist nicht notwendig.

 

„Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ 2019

Seit 2009 werden im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ Lehrkräfte-Teams ausallen Schularten des Sekundarbereiches für ihr besonderes Engagement und ihre innovativen und fächerübergreifenden Unterrichtskonzepte ausgezeichnet. Ziel des Wettbewerbs, der von der Vodafone-Stiftung Deutschland und dem Deutschen Philologenverband getragen wird, ist es, die öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs zu steigern und den Ideenaustausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern zu fördern. Uns liegt es am Herzen, Impulse für guten Unterricht in Deutschland flächendeckend zu verbreiten.
Der „Deutsche Lehrerpreis – Unterricht innovativ“ wird in zwei Kategorien vergeben:
In der ersten Kategorie „Schüler zeichnen Lehrer aus“ nominieren Schülerinnen und Schüler des Abschlussjahrgangs 2019 (bzw. 2018) besonders engagierte Lehrerinnen und Lehrer, die das verantwortungsvolle Miteinander von Schülern und Lehrern fördern und deren soziale Kompetenz sie persönlich erlebt haben. Die zweite Kategorie des Wettbewerbs „Unterricht innovativ“ wendet sich unmittelbar an Lehrerinnen und Lehrer aus dem Sekundarbereich an deutschen Schulen, die fächerübergreifend unterrichten und im Team zusammenarbeiten. Wir laden alle interessierten Pädagoginnen und Pädagogen ein, ihre kreativen und innovativen Unterrichtskonzepte einzureichen, die nachhaltig zu einer Verbesserung der Unterrichtsqualität beitragen. Durch die Veröffentlichung der besten Unterrichtsideen wird ein wichtiger Beitrag zur Breitenwirkung von gutem Unterricht geleistet.

Die Frist für die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen ist für beide Kategorien der 24. Juni 2019, weitere Informationen zum Wettbewerb und den Teilnahmebedingungen finden Sie zudem im Internet unter www.lehrerpreis.de.

„Das Gymnasium in Zeiten der Digitalisierung“ – Eine Fachtagung des Deutschen Philologenverbandes

Im voll besetzten Hörsaal des Wissenschaftszentrums Bonn fand am 1. April 2019 der Vortrags- und Diskussionsteil der bundesweiten Fachtagung des DPhV zu den die gymnasiale Bildung tangierenden Aspekten der Digitalisierung statt. Bundesvorsitzende Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing betonte in ihrer Einführungsrede, dass auch in Zeiten der Digitalisierung Selbstreflexivität und Selbstdistanzierung die wichtigsten Bildungsziele des Gymnasiums darstellten. In seinem Vortrag zur grundsätzlichen Aufgabenbestimmung des Gymnasiums erläuterte Prof. Dr. Jürgen Oelkers, dass die Basis des allgemeinen Vertrauens in die Schule die Fachlichkeit sei, dass daher der Weg der Digtalisierung, den die Schulen nun nähmen, zur Stärkung der Fachlichkeit führen müsse. Dr. Frank Reinhold verwies auf die signifikanten positiven Effekte beim Einsatz digitaler Medien auf die Leistungen gerade schwächerer Schüler, relativierte jedoch zugleich, dass seine Untersuchungen nur auf den Mathematikunterricht in der 6. Klasse zum Thema Bruchrechnung an bayerischen Mittelschulen rekurrierten und kontextualisierte seine Forschungsergebnisse in der Hinsicht, dass der positive Einfluss digitaler Medien tendenziell höher ausfalle, wenn diese als Ergänzung zu traditionellen Medien eingesetzt würden und wenn der Lehrer sich nicht vollständig aus dem Unterrichtsgeschehen herausziehe. Prof. Dr. Jorge Groß beklagte den durch die zögerliche Politik entstandenen Innovationsstau an deutschen Schulen. Zahlreiche Workshops rundeten das Angebot eines durch und durch gelungenen Gymnasialtages ab.

Online-Befragung zur Stressbelastung von Lehrkräften - Die Universität Duisburg-Essen bittet um Unterstützung eines Forschungsprojektes

Liebe Lehrkräfte,

im Rahmen meiner Promotion an der Fakultät für Bildungswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, untersuche ich die Bedingungen gesunden Lehrens im Hinblick auf die Stressbelastung von Lehrkräften durch die Trennung bzw. Vermischung von Privat- und Berufsleben. Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung der Rahmenbedingungen gesunden Lehrens und des nachhaltigen pädagogischen Arbeitens. Und schaffen so eine Grundlage für die zukünftige Verbesserung Ihres Arbeitsumfeldes. Folgend erhalten Sie einen Link über den Sie zu der Online-Befragung gelangen. Diese Befragung wird ca. 15-20 Minuten dauern. Ich würde Sie bitten, sich einen Moment zu nehmen, um den Fragebogen auszufüllen.

https://ww3.unipark.de/uc/bellingrath_Universit__t_Duisbur/4bf1/

Ich freue mich sehr, wenn Sie diesen Link auch an andere Lehrkräfte weiterleiten. Vielen Dank für Ihre Unterstützung meines Forschungsprojektes!

Herzliche Grüße

M.A. Margit Rüter-Hüsgen

Arbeitsgruppe Prof. Dr. Silja Bellingrath
Fakultät für Bildungswissenschaften
Universität Duisburg-Essen
Email: margit.rueter-huesgen(at)uni-due.de
Telefon: 0201 183-6349

Wie lernen Grundschüler am besten die Rechtschreibung?

Eine aktuelle Studie der Universität Bonn gibt Auskunft.

Näheres erfahren Sie hier.

„Essstörungen- Was kann ich tun? Eine Information für Lehrkräfte, pädagogische und psychosoziale Fachkräfte“

Weitere Informationen finden Sie hier.